Konzeption
der


Evang. Kinderkrippe
"Weidenkoerbchen"
91757 Treuchtlingen
Tel: 09142 / 2049196


E-Mail:
kinderkrippe-weidenkoerbchen@web.de
FAX: 09142/2049125



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Klein rein kommen – groß raus kommen


Vorwort

Die vorliegende Konzeption soll als Richtlinie für die Arbeit in der evang. Kinderkrippe „Weidenkörbchen“ betrachtet werden.

Sie erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit.

Wir sehen es als unsere Aufgabe, sie immer wieder zu überprüfen und den Veränderungen anzupassen.


Träger

Evang. - luth. Kirchengemeinde Treuchtlingen
Pfarrer W. Krewin
Hauptstraße 50
91757 Treuchtlingen

Leitbild


Die Kinderkrippe, Am Schulhof 1, 91757 Treuchtlingen steht in evangelischer Verantwortung.
Zum menschlichen Leben gehört die religiöse Dimension.
Ohne die Frage nach dem, was unser Leben hält und trägt, verarmt Leben, verliert es Orientierung und Mitte. Bildung, Erziehung und Betreuung in evangelischer Verantwortung achtet deshalb darauf, dass religiöse Bezüge zum Ausdruck kommen können und jeweils im Sinne wachsender Mündigkeit der Kinder praktiziert werden.
Sie wird getragen durch die Evang.- Luth. Kirchengemeinde Treuchtlingen. Die Kirchengemeinde tritt ein für das Leben. Sie bietet Orientierung und erschließt Lebensmöglichkeiten. In ihr findet Glaube Gestalt und wird Gemeinschaft erfahrbar. Diese Grunddimensionen gelten von Anfang an, auch und im Besonderen für Kinder. Deshalb ist es ein Grundanliegen der Kirchengemeinde die Trägerschaft einer Kinderkrippe zu übernehmen.



Die Kirchengemeinde trägt somit die Sorge, Kinder zu bilden, zu erziehen und zu betreuen.
Die Kinder sollen im Zusammenwirken aller Beteiligten in der Kinderkrippe Gelegenheit haben, in der christlichen Überlieferung die Impulse zu entdecken, die sie zu einem Leben als Ebenbild Gottes ermutigen.
Sie sollen in diesem Sinne mit Geschichten, Symbolen, Festen und anderen Vollzügen des christlichen Glaubens vertraut werden. Es ist deshalb drauf zu achten, dass Raum für eine Beziehung zu Gott im Sinne der christlich- biblischen Überlieferung gegeben wird. Dabei ist die religiöse Erziehung kein vom Erziehungsgeschehen abgegrenztes Handlungsfeld, sondern durchdringt es und schenkt Gemeinschaft. Der Glaube prägt Haltung und äußert sich im Verhalten, ermutigt und befähigt dazu, den anderen zu achten und für wert zu halten.

Die Zusammenarbeit der Kinderkrippe und der Kirchengemeinde geschieht deshalb in einem Wechselseitigen Geben und Nehmen hinsichtlich der gestellten Aufgaben.


Die Evangelisch- Luth. Kirchengemeinde Treuchtlingen erfüllt im Rahmen ihrer Trägerschaft für die Kinderkrippe folgende Grundbedingungen, bzw. Grundaufgaben:

Der Träger, die Evang.-Luth. Kirchengemeinde Treuchtlingen, vertreten durch ihren Kirchenvorstand, sorgt für die Erfüllung der Aufgaben in der Kinderkrippe „Weidenkörbchen“ gemäß den rechtlichen Bestimmungen und Richtlinien des KJHG und des Kindergartengesetzes. Er kann die Verwaltung und Organisation der Trägerschaft an seinen beschließenden Kindergartenausschuss übertragen.

  1. Er tritt für gute Zusammenarbeit der Eltern, der Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern und der gesamten Einrichtung zum Wohle der Kinder ein.

  2. Er achtet auf einen guten Informationsfluss zwischen allen Beteiligten, die da sind: Der Kirchenvorstand, der Kindergartenausschuss, der Elternbeirat, das Personal und räumt geeignete    Formen der Kommunikation ein (z.B. Leitung spricht vor dem Kirchenvorstand, Leitung ist vertreten im Kindergartenausschuss…).

  3. Er versucht mit den gegebenen Mitteln, die Praxis sowohl in finanzieller, als auch personeller Hinsicht zu sicher. Er beteiligt sich dabei an alle Initiativen, Finanzmittel zu erwirtschaften und    Ressourcen zu schaffen, um die Entwicklung und den Stand der Einrichtung zu sichern.

  4. Er ist offen für Verbesserungsvorschläge und fördert die Weiterentwicklung der Einrichtung.

  5. Er grenzt Verantwortungsbereiche ab, damit effektive Organisationsstrukturen und eine optimale Betriebsführung möglich werden Stellenbeschreibung, Leitungskompetenzen, Haushalt,    Elternarbeit, Zusammenarbeit mit dem Elternbeirat, Zusammenarbeit mit Behörden und Fachaufsicht).

  6. Er versucht, den organisatorischen Rahmen der Einrichtung zu sichern, bzw. zu gewährleisten (z.B. Stellenplan, Öffnungszeiten, Instandhaltung, Ausstattung).

  7. Er unterstützt die Umsetzung und Fortschreibung des pädagogischen Konzeptes und des Qualitätshandbuches der Einrichtung, um einen bestmöglichen und zeitgemäßen Standard der Praxis    zu garantieren.

  8. Er unterstützt die Kinderkrippe bei der Öffentlichkeitsarbeit.

  9. Er legt besonderen Wert auf religiöse Einheiten mit den Kindern und kind- und elterngemäße Gottesdienstfeiern.

  10. In Konfliktfällen kann der Elternbeirat den Kindergartenausschuss des Kirchenvorstandes anrufen.

In unserem Weidenkorb treffen sich Kleinstkinder im Alter von 0 bis drei Jahren und werden dort altersangemessen und gezielt gefördert. Der Tagesablauf ist ritualisiert, sodass den Kindern sehr viel Sicherheit vermittelt werden kann und es ihnen erlaubt ist, sich “zu Hause” zu fühlen.

Räumlichkeiten

Die Gruppenbereiche sind speziell auf die Bedürfnisse von Kleinkindern ausgerichtet. Neben den eigentlichen Gruppenräumen steht jeder Gruppe ein kleiner, angrenzender Nebenraum als Schlafzimmer sowie Sanitärräume, eine Gemeinschaftsküche, der Garten und verschiedene Bewegungsangebote zur Verfügung.

Das Spielangebot ist sorgfältig ausgesucht, damit die Kinder viele verschiedene Erfahrungen machen können und bestmöglichst gefördert werden.



Öffnungszeiten

Montags bis Freitags
07.00 Uhr – 16.00 Uhr


Gruppen

Zwei Gruppen 


Personal

Krippenleitung:                   Susanne Jung
Erzieherin:                          Gertrud Wagner, Stefanie Rosenwirth, Simone Sonnek
Kinderpflegerinnen:            Marianne Adacker (AD), Sigrid Altmann, Nadine Wiesbeck (AD), Nina Hahn
Praktikanten/innen
Hausmeister:                       Udo Schultheiß
Reinigungsfachkraft:            Irmgard Otter


In unseren Gruppen achten wir auf eine gute Altersmischung. Das Vorbild der größeren Kinder regt die Kleinen zur Nachahmung und zum Mitmachen an, die größeren Kinder wiederum sichern ihr Erlerntes durch Wiederholungen, werden gestärkt durch Bewunderung, ihr Selbstvertrauen wächst im Erleben der eigenen Fähigkeiten. Die Gruppe ist soziales Lernfeld: Das Kind lernt Toleranz und Rücksicht zu üben, es lernt andere zu trösten, sich angemessen zu äußern, und Freundschaften aufzubauen. Die Kindergruppe vermittelt eine Erfahrungswelt, die Erwachsene in dieser Art nicht leisten können. Ganz natürlich erleben die Gruppenmitglieder, dass jedes Kind etwas Besonderes ist.

Das Kind - die Persönlichkeit

Es ist uns wichtig die Persönlichkeit Ihres Kindes zu respektieren und sehr behutsam mit ihr umzugehen. Auch kleine Kinder setzen sich bereits aktiv mit ihrer Umwelt auseinander und bestimmen ihre Entwicklung mit. Deshalb ist es uns ein großes Anliegen, auf die individuellen Bedürfnisse und Interessen des Kindes einzugehen. Wir unterstützen, die Kinder in ihrer Entwicklung zu eigenverantwortlichen und gemeinschaftsfähigen Persönlichkeiten. Wir wollen sie auf ihrem Weg zu „starken Kindern“ begleiten. Gemeinsam mit Ihnen möchten wir in ersten Ansätzen die hierzu notwendigen Basiskompetenzen ausbilden und vermitteln. Dazu zählen zum Beispiel positive Selbstkonzepte auf emotionaler, motorischer und kognitiver Ebene, Problemlösungsfähigkeiten, Wertorientierung, soziale Grundfähigkeiten und das Akzeptieren und Einhalten von Gemeinschaftsregeln, um sich als aktives und gestaltendes Mitglied einer Gruppe zu begreifen.

Unsere pädagogische Haltung ist geprägt von dem Gefühl der Geborgenheit und der emotionalen Sicherheit für die Kleinen. Dies ist die Vorraussetzung für die Bereitschaft Ihres Kindes die verschiedensten Entwicklungsstufen zu durchleben.
Unerlässlich ist beim Umgang mit den kleinen Menschen ein konstantes Handeln der Erwachsenen und klar definierte Grenzen und Erwartungen, damit sich Ihr Kind orientieren kann. Ebenso wichtig ist einfühlendes Beobachten, damit wir die Bedürfnisse Ihres Kindes erkennen können.

 

Das Kleinkind weiß,
was das Beste für es ist.
Lasst uns selbstverständlich
darüber wachen,
dass es keinen Schaden erleidet.
Aber statt es unsere Wege zu lehren,
lasst uns ihm Freiheit geben,
sein eigenes kleines Leben
nach seiner eigenen Weise zu leben.
Dann werden wir, wenn wir gut
beobachten,
vielleicht etwas über
die Wege der Kindheit lernen.

                                                            Maria Montessori

Eingewöhnungszeit

Der Eintritt des ersten Kindes in die Krippe ist für Eltern und Kinder etwas Neues und Fremdes, das evtl. mit Unsicherheit behaftet ist. Um die Trennungssituation von der Familie positiv zu gestalten und das Kind in seiner Entwicklung zu unterstützen, ist eine behutsame Eingewöhnung in die Gruppe in Anwesenheit einer Bezugsperson notwendig. Für Kinder in den ersten 3 Lebensjahren sind die Eltern die wichtigsten Bezugspersonen und müssen dies auch bleiben. Trennungssituationen und –ängste können sich bei Kleinkindern sehr stark einprägen und sie ein Leben lang begleiten. Aus diesem Grund ist es extrem wichtig, dass die Eingewöhnungsphase in einer Einrichtung, in der die Kinder ohne ihre Eltern verbleiben sollen, so einfühlsam und vorsichtig wie möglich gestaltet wird.
Für diesen wichtigen Prozess erhalten die Eltern/bzw. Bezugspersonen Unterstützung durch das Krippenteam und sollten sich mindestens 2 Wochen Zeit einplanen. In den ersten Tagen besucht uns das Krippenkind für ein bis zwei Stunden gemeinsam mit einem Elternteil/Bezugsperson, damit es sich im Beisein eines bekannten Erwachsenen mit den Räumlichkeiten, den päd. Mitarbeitern und der neuen Situation vertraut machen kann. An diesen ersten Tagen sollten keine Trennungsversuche stattfinden.

Die gemeinsame Zeit in der Gruppe gibt Ihnen Einblick in unseren Umgang und unsere Arbeit mit den Kindern. Sie lernen uns dadurch kennen und können so das für die Zusammenarbeit nötige Vertrauen aufbauen. Sie können sich an Ort und Stelle davon überzeugen, dass ihr Kind in guten Händen ist.
Hat das Kind eine Beziehung zu den Mitarbeiterinnen aufgebaut und sich mit der Krippensituation angefreundet, verabschiedet sich die Bezugsperson für kurze Zeit und  verlässt den Gruppenraum, bleibt jedoch in Rufnähe.


Es lässt sich nicht im Voraus bestimmen, wie alles abläuft und wie Ihr Kind tatsächlich reagiert. Ausgehend von der aktuellen Situation werden die jeweils nächsten Schritte der Eingewöhnung zusammen mit Ihnen festgelegt und besprochen. Also bitte nicht gleichzeitig mit dem Krippenbeginn eine Berufstätigkeit aufnehmen – sondern am Anfang mit dabei sein und später einige Tage auf „Abruf“ bereitstehen!
Zu beachten ist, dass auch nach einer "erfolgreichen" Eingewöhnung Phasen der Unlust und/oder des Fremdelns bei den Kindern auftreten können.

Hierbei wollen wir auch darauf hinweisen, dass wir die Eingewöhnungszeiten aller neuen Kinder staffeln. Es sollten nicht mehr als zwei Eingewöhnungskinder gleichzeitig am Gruppengeschehen teilnehmen. Aus unserer Erfahrung wissen wir, je weniger Eingewöhnungskinder gleichzeitig im Raum sind, desto schneller geht die Eingewöhnung vor sich.


Tagesablauf

Wenn die Kinder ankommen werden sie persönlich begrüßt, die Eltern gemeinsam verabschiedet. Die Zeit bis zum Frühstück dient des „Ankommens“ und des freien Spiels. Das bedeutet, die Kinder spielen, sind einfach da und bedienen sich des vorhandenen Spielangebotes. Wichtig ist, dass sie auch weinen dürfen. Wenn ihnen der Abschied von den Eltern schwer fällt, werden sie vom Fachpersonal in einem sehr kindgerechten Sinn gelassen und "aufgefangen".
Wenn die meisten Kinder angekommen sind, richten wir gemeinsam einen Frühstückstisch und essen zusammen. Das Frühstück beginnt mit dem Händewaschen und einem Gebet, jedes Kind darf für sich entscheiden wieviel es essen möchte und wann es abräumt und wieder zum Spielen geht. 

Anschließend fängt die Freispielphase an. Hier haben die Kinder Gelegenheit, für sich, mit anderen Kindern oder mit uns zu spielen. Es ist die Zeit zum Bauen, Entdecken, Klettern, Tanzen, Bilderbücher anschauen, Malen, Experimentieren oder in den Garten zu gehen. Diese Zeit wird situationsbedingt gestaltet. Somit kann jedes Kind spielerisch und individuell, in einer kleinen Gruppe oder alleine, seine Umwelt erobern, sich und andere Kinder entdecken und auf diese Weise immer mehr seine Persönlichkeit entwickeln.

Oft rundet eine kurze Beschäftigung (Kreisspiel, etc.) den Vormittag ab oder wir gehen, je nach Witterung, noch kurz in den Garten. Manche Kinder werden schon bald abgeholt oder halten bereits ein „Mittagsschläfchen“.

Anschließend essen wir gemeinsam mit den Kindern zu Mittag.
Gegen 11.45 Uhr werden alle müden Kinder hingelegt. Sie müssen nicht schlafen, aber die Gelegenheit zum Ausruhen und Erholen ist für alle da, falls sie das möchten.

Der Nachmittag gestaltet sich im Ablauf wie der Vormittag, mit Freispiel, Essenspause, kleiner Beschäftigung und evt. Spiel im Freien.


Planung

Die pädagogische Arbeit orientiert sich an dem situativen Prinzip der offenen Planung. Dabei werden Anregungen, die von den Kindern in die Gruppe eingebracht werden, aufgenommen.
Jahreszeitliche Rhythmen und Feste werden in den Tagesablauf integriert und manchmal gemeinsam mit den Kindergartenkindern gefeiert/erlebt.
Kurze Infos über die Aktivitäten in der Krippe entnehmen Sie bitte dem Aushang an der Pinwand


Pflege und Sauberkeitserziehung

Die Pflegemaßnahmen benötigen bei Kleinkindern viel Zeit. Sie sind wichtig für das körperliche und seelische Wohlbefinden. Körperpflege, Schlafbedürfnisse und das Einnehmen der Mahlzeiten sind für unsere Kinder von elementarer Bedeutung. Deshalb wird dem Kind die Möglichkeit gegeben seinem eigenen Essens- und Schlafrhythmus zu folgen – aber es gibt auch Zeiten, zu denen alle gemeinsam am Tisch sitzen.

Das Wickeln wird nach „Bedarf“ erledigt und ist eine kleine Auszeit bei der wir uns ganz auf das einzelne Kind konzentrieren. Es kann je nach Entwicklungsstand und Bedürfnis Ihres Kindes im Stehen oder Liegen stattfinden.

Die Sauberkeitserziehung können wir nur begleiten und gemeinsam mit Ihnen zu einem guten Ende bringen. Deshalb arbeiten wir in dieser sensiblen Phase sehr eng mit Ihnen zusammen und beraten sie bestmöglichst und individuell (z.B. Stempel, Buchempfehlung...).
Ein regelmäßiger Austausch über Erfolge und Verzögerungen ist unerlässlich.

Den Beginn des Töpfchen- oder Toilettengehens bestimmt weitgehendst Ihr Kind, erst wenn es selbst Interesse an diesen Vorgängen zeigt und in der Lage ist, den Drang, die Blase oder den Darm zu entleeren selbst zu spüren werden wir es aktiv dabei unterstützen. Alles andere kann sehr leicht zur Überforderung führen und das Gegenteil bewirken. Das bewusste Wahrnehmen der Blasen- und Darmentleerung ist Vorraussetzung, damit das Kind diesen Vorgang willentlich kontrollieren kann. Studien haben gezeigt, dass das Kind den Urin- und Stuhldrang nicht eher spürt, wenn es sehr früh und häufig auf den Topf gesetzt wird. Die Eigeninitiative tritt bei den meisten Kindern zwischen dem 18. und 36. Monat ein. Die wenigsten Kinder sind am Ende des zweiten Lebensjahres sauber und trocken. Die meisten werden im Verlauf des dritten oder vierten Lebensjahres sauber.

Das Sauberwerden wird durch folgende Punkte erleichtert:

Unter Sauberkeitserziehung verstehen wir aber nicht nur das Wickeln und die Hinführung zum selbständigen Benutzen der Toilette, sondern auch die Körperpflege, z. B das Anhalten der Kinder zum selbständigen Hände bzw. Gesicht waschen.

Jedem Kind sollte Wechselkleidung und, bei Bedarf, Wickelutensilien (Windeln, Pflegeprodukte) und Bettzeug mitgegeben werden. – Nicht jedes Kind verträgt jedes Produkt (Allergien) und schläft mit jedem Kissen. Ein Liebes- oder Übergangsobjekt (Schnulli, Schmusetier, Lieblingsauto...) darf gerne mitgebracht werden. Bitte haben Sie aber Verständnis, dass wir keine Haftung dafür übernehmen können. Bitte alles mit Namen versehen!

Elternarbeit

Familie und Kinderkrippe sind gemeinsam für das Wohl der Kinder verantwortlich. Uns geht es darum, gleichberechtigte Beziehungen herzustellen, die eine Zusammenarbeit zwischen Eltern und uns auf der Basis gegenseitigen Vertrauens ermöglicht.

Durch verschiedene Aufgaben werden Sie in unsere Einrichtung eingebunden.  Bitte sorgen Sie dafür, dass die Wechselwäsche und der Windelvorrat ihres Kindes ausreichend sind (siehe Gruppentürinnenseite). Kontrollieren und wechseln Sie auch von Zeit zu Zeit das Bettzeug Ihres Kindes (evt. übers Wochenende).
Die täglichen Tür- und Angelgespräche ermöglichen sowohl Ihnen als auch uns, individuelle und situationsbedingte Informationen auszutauschen. Dies schafft auf Dauer Sicherheit und Vertrauen im Umgang miteinander. Zu dieser Sicherheit gehören auch fest vereinbarte Entwicklungsgespräche, für die wir uns gerne Zeit nehmen.
Im Jahreslauf bieten wir verschiedene Elternabende oder -veranstaltungen an. Bitte beachten Sie hierzu Aushänge im Eingangsbereich und die schriftlichen Einladungen.
Bei der Planung und Durchführung unserer Feste und Feiern hoffen wir auf Ihre Mithilfe und Teilnahme.
Nach Absprache ist es den Eltern auch jederzeit möglich einen Tag in der Kinderkrippe mit zu erleben (Hospitation).
Im Alter von 1-3 Jahren sind zusätzliche Angebote oder Ausflüge nur mit Unterstützung der Eltern durchführbar.


Elternbeirat

Was macht eigentlich der Elternbeirat?

Wir, der Elternbeirat verstehen uns als Bindeglied zwischen Eltern und Erziehern unserer Kinderkrippe.
An uns kann man sich mit allem wenden, ob es sich um Probleme mit dem Erziehungspersonal,  der Leitung oder dem Träger handelt oder auch mit Problemen zwischen den Eltern.
Wir sind für alles und jeden offen.
Wir treffen uns regelmäßig zum Austausch und können dabei Probleme klären oder Veranstaltungen organisieren.
Gerne nehmen wir auch Verbesserungsvorschläge und Ideen aller Art an.
Wir kümmern uns aber nicht nur um die Belange der Kinder und Eltern.
Wir organisieren auch Feste und Basare (z.B. Flohmarkt, Laternenfest usw.)
Das Geld, das dabei erwirtschaftet wird kommt zu 100% der Einrichtung zu Gute, und wird für Investitionen verwandt.
Es werden davon z.B. ein Teil der Weihnachtsgeschenke für  die Krippe gekauft.
Die freiwillige „Arbeit“ im Elternbeirat macht viel Spaß, außerdem erhalten wir noch mehr Einblick in das Geschehen der Krippe als außenstehende Eltern.
Deshalb hier der Aufruf: „bewerbt Euch bitte zahlreich bei der Elternbeiratswahl und gestaltet die Krippe aktiv für Eure Kinder mit!“

                                                                                                                Der Elternbeirat

 

Pädagogische Zielsetzung und Umsetzung


Basiskompetenzen

Basiskompetenzen sind grundlegende Fähigkeiten/ Fertigkeiten und Persönlichkeitsmerkmale, die dem Kind helfen sollen, mit anderen Kindern und Erwachsenen in Kontakt zu treten und sich mit sich und seiner Umwelt auseinandersetzen zu können.

Definition

Basis: kommt aus dem Griechischen und bedeutet Grundlage
Kompetenz: aus dem Lateinischen und bedeutet Fähigkeit

Die nachfolgenden Basiskompetenzen und ihre Umsetzung in der Bildungs-und Erziehungsarbeit stehen im Fokus unserer Krippenbetreuung.

Selbstwahrnehmung

Unter Selbstwahrnehmung versteht man u.a. das Selbstwertgefühl und die positiven Selbstkonzepte ( Wie bewertet ein Kind seine Eigenschaften, seine Fähigkeiten und was weiß es über sich) - eine Voraussetzung für die Entwicklung eines gesunden Selbstvertrauens.

Wir setzen die Förderung zur Selbstwahrnehmung wie folgt um:

 

Motivationale Kompetenz

Das Kind soll sich als Verursacher seiner Handlung sehen (Autonomieerleben). Es soll zu der Überzeugung gelangen, dass es schwierige Aufgaben durch eigene Möglichkeiten bewältigen, sich selbst steuern, Neugierde und eigene Interessen entwickeln kann.

Wir setzen die Förderung zur motivationalen Kompetenz wie folgt um:


Kognitive Kompetenzen

Kinder sollen lernen durch eigenes Tun und eigene Aktivität. Am Besten gelingt dies, wenn alle Sinne des Kindes angesprochen werden. Das Kind setzt sich mit Themen auseinander, vergleicht, schafft Verbindungen, zieht Schlüsse, sammelt Erfahrungen und erweitert so sein Denken und das Gedächtnis.

Wir setzen die Förderung zur kognitiven Kompetenz wie folgt um:


Physische Kompetenz

Hierbei unterteilt man die Verantwortung für Gesundheit und körperlichem Wohlbefinden, und grob –und feinmotorische Kompetenz (siehe auch Bewegungserziehung), sowie die Fähigkeit zur Regulierung von körperlicher Anspannung (z.B. Übergangsobjekt).

Wir setzen die Förderung der physischen Kompetenz wie folgt um:

Soziale Kompetenzen

Grundlage dafür ist eine gesunde emotionale Bindung, zuerst zu den Eltern, dann in der Kinderkrippe zum Erzieher und zu den anderen Kindern.

Wir setzen die Förderung der sozialen Kompetenzen wie folgt um:


Entwicklung von Werten und Orientierungskompetenzen

Das Kind erfährt sich als Teil einer Gemeinschaft mit Normen und Werten. Es soll unvoreingenommen auf Andere zugehen

Wir fördern die Entwicklung von Werten und Orientierungskompetenzen wie folgt:


Fähigkeit und Bereitschaft zur Verantwortungsübernahme

Das Kind lernt Verantwortung für das eigene Handeln, gegenüber anderen Menschen, für Natur und Umwelt.

Wir fördern Verantwortungsübernahme unter anderem durch:


Fähigkeiten und Bereitschaft zur demokratischen Teilhabe

Das Kind lernt seine Meinung einzubringen, die Meinung der anderen zu akzeptieren. Durch das Einhalten von Regeln, überdenken von Standpunkten wird das Kind auf das Leben in einer


demokratischen Gesellschaft vorbereitet.

Wir fördern die Fähigkeit und Bereitschaft zur demokratischen Teilhabe durch:

Resilienz

Sie ist die Grundlage für einen kompetenten Umgang mit individuellen, familiären und gesellschaftlichen Veränderungen und Belastungen. In jeder Entwicklungsstufe hat der Mensch Aufgaben zu bewältigen, die für seine weiter Entwicklung von großer Bedeutung sind. Diese Aufgaben oder Entwicklungsstufen stellen immer Herausforderungen bzw. Stressfaktoren dar, die auf unterschiedlichste Weise bewältigt werden können. Die Stabilität und Widerstandsfähigkeit eines Menschen steigt mit der Vielzahl der Bewältigungsformen, auf die er zurückgreifen kann.

Wir fördern Resilienz wie folgt:

Lernmethodische Kompetenzen - Lernen wie man lernt

Jedes Kind lernt von Geburt an, weil es aktiv und neugierig ist. Das Kind soll lernen erworbenes Wissen anzuwenden und zu übertragen, eigene Lernprozesse wahrnehmen, zu steuern und zu regulieren.

Wir fördern die Lernkompetenz wie folgt:

Bildung in der Kinderkrippe?

Ja. Wir fördern Ihr Kind nach den im bayrischen Bildungs- und Erziehungsplan beschrieben Grundlagen. Im Folgenden möchten wir Ihnen diese Bildungsbereiche mit unseren Zielen und deren Umsetzung vorstellen.


Mathematische Bildung und Förderung

Warum ist uns dieser Bildungsbereich wichtig?

In unserem pädagogischen Alltag setzen wir diese Ziele um:


Naturwissenschaftliche und technische Bildung

Warum sind uns diese Bildungsbereiche wichtig?

In unserem pädagogischen Alltag setzen wir dieses um:

Ethische und religiöse Bildung

warum sind uns diese Bildungsbereiche wichtig?

In unserem pädagogischen Alltag setzen wir diese Ziele um:


Umweltbildung und Erziehung

Warum ist uns dieser Bildungsbereich wichtig?

In unserem pädagogischen Alltag setzen wir diese Ziele um:


Musikalische Bildung und Erziehung

Warum ist uns dieser Bildungsbereich wichtig?

In unserem pädagogischen Alltag setzen wir diese Ziele um:

Bewegungserziehung

Warum ist uns dieser Bildungsbereich wichtig?

In unserem pädagogischen Alltag setzen wir diese Ziele um:


Ästhetische, bildnerische und kulturelle Bildung und Erziehung

Warum sind uns diese Bildungsziele wichtig?

In unserem pädagogischen Alltag setzen wir diese Ziele um:

Gesundheitserziehung

Warum ist uns dieser Bildungsbereich wichtig?

In unserem pädagogischen Alltag setzen wir diese Ziele um:


Emotionalität, soziale Beziehungen und Konflikte

Warum sind uns diese Bildungsbereiche wichtig?

In unserem pädagogischen Alltag setzen wir diese Ziele um:

Sprache und Literacy

Warum sind uns diese Bildungsbereiche wichtig?

In unserem pädagogischen Alltag setzen wir diese Ziele um:


Informations- und Kommunikationstechnik, Medien

Warum sind uns diese Bildungsbereiche wichtig?

In unserem pädagogischen Alltag setzen wir diese Ziele um:

 

„Wenn Du ein Kind siehst,
hast Du GOTT auf frischer Tat ertappt!“
Martin Luther

 

Offene Arbeit


Wir arbeiten altersübergreifend und als offenes Haus zwischen den Gruppen. So können Freundschaften entstehen, Geschwisterkinder können sich gegenseitig besuchen und es ergeben sich Vorbilder und Patenschaften, bei denen beide Kinder profitieren: die Kleinen lernen von den Großen (z.B. Sprache, Toilettengang) und die Großen von den Kleinen (Rücksichtnahme, Sozialverhalten, Selbstvertrauen).


Übergang Krippe - Kindergarten

Wenn die Krippenkinder langsam größer werden und der Flohkiste entwachsen, ermöglichen wir den Kindern einen sanften, nahtlosen Übergang in den Kindergarten „Unter dem Regenbogen“.
Die zukünftigen Kindergartenkinder werden langsam mit dem jeweiligen Gruppenpersonal vertraut gemacht, dürfen die neue Gruppe schon mal besuchen und werden von einem „Paten“ (Kindergartenkind) dort begleitet. Den Abschluss der Krippenzeit bildet eine kleine Abschiedsfeier.

Ernährung

Bei uns gibt es für die Kinder warmes Mittagessen, welches von Ihnen bestellt werden kann (Kosten 1,90 €). Oder wir erwärmen bei Bedarf mitgebrachtes Essen der Kinder. Grundsätzlich sollte das Essen altersgerecht zerkleinert sein.


Getränke stellen wir in Form von ungesüßtem Tee, Mineralwasser, Milch und Kakao zur Verfügung. Dienstags gibt’s Müsli. Wir bitten die Eltern, den Kindern keine Süßigkeiten zur Brotzeit mitzugeben. 


Maßnahmen zur Qualitätsentwicklung und Qualitätssicherung

Im Besonderen sorgt der Träger für eine zeitgemäße und gute Personalsituation, bzw. Teamentwicklung

Soweit nicht in Zukunft anderes vorgesehen wird, beschließt der Träger Dienstverhältnisse nach TVL in Zusammenarbeit mit der Mitarbeitervertretung und der Verwaltungsstelle:

Teamarbeit

„Hakt`s im Team – leiden die Kinder“
(Brigitte Stangenberg)

Um Kinder in ihrer Entwicklung und Eltern in ihrer Erziehungsaufgabe kompetent unterstützen zu können, kommt es auf die Persönlichkeit und die Qualifikation des Fachpersonals an.
Wir wollen eine vertrauensvolle und auch unterstützende Arbeit innerhalb des Teams verwirklichen. In der täglichen Zusammenarbeit und den regelmäßig stattfindenden Teamsitzungen wird großer Wert auf den gemeinsamen Erfahrungs- und Informationsaustausch gelegt. Jeder darf seine Meinung äußern und wird gehört.  Probleme innerhalb der Kindergruppe oder des Teams werden angesprochen und einer Lösung zugeführt.  Wichtige Entscheidungen und pädagogische Belange werden im Team geplant, besprochen und reflektiert. Die Basis einer vertrauensvollen und konstruktiven Zusammenarbeit sind außerdem Offenheit und gegenseitige Anerkennung.


Dadurch können die unterschiedlichen Teammitglieder miteinander wachsen, so dass für die Kinder eine harmonische, anspruchsvolle Erziehungsarbeit entsteht. Dies ist ein intensiver Prozess, der von jedem fordert, immer wieder sein eigenes Denken und Handeln zu reflektieren. Hier wünschen wir uns eine Stimmung, die auch mal eine kritische Auseinandersetzung erlaubt, in der es möglich ist, Grenzen zu erkennen, Hilfe zu geben und anzunehmen, die kreative Lösungsmöglichkeiten zulässt, Schwächen annimmt und Stärken nutzt.

Besprechungen über Termine, Aktivitäten und Regeln, die den Gruppenalltag betreffen, ein intensiver Austausch über die Beobachtung des einzelnen Kindes, sowie der Kindergruppe insgesamt, und das  Vor- und Nachbereiten von Elterngesprächen gehören ebenfalls dazu.

Außerdem bieten wir wechselnden Praktikantinnen die Gelegenheit bei uns mitzuarbeiten und die Erfahrungen für ihre Ausbildung zu nutzen. Die jeweils aktuellen „Steckbriefe“ hängen im Gruppenbereich aus. Manchmal werden wir auch als Hospitationseinrichtung angefragt, diesem Wunsch kommen wir im Rahmen unserer Möglichkeiten gerne nach.

Zum Team im weiteren Sinn zählen wir aber auch Träger, Elternbeirat sowie Hausmeister, Reinigungskräfte oder Mitarbeiter von Fachdiensten. Auch diesen erweiterten Personenkreis möchten wir miteinbeziehen und regelmäßigen Kontakt
pflegen.


Haltungen/Aufgaben des Teams während der Arbeit am Kind:

  1. Erkennen der Bedürfnisse des Kindes, diese verstehen, und beantworten.
  2. Gewissenhaft zu beobachten und diese Beobachtungen mit entwicklungspsychologischen Erkenntnissen in Bezug zu setzen und entsprechend in den Alltag mit einzubeziehen.
  3. Wissen, was Kindern in den verschiedenen Entwicklungsphasen zugetraut und zugemutet werden kann.
  4. Ihrem Kind Hilfestellung bei Kontaktaufnahme und Konfliktbewältigung geben
  5. Immer wieder eine anregende Umgebung für Ihr Kind zu bereiten, sodass es in seinem Bewegungs- und Forschungsdrang und damit in seiner Entwicklung unterstützt wird.
  6. Trost bei Niederlage oder Ungerechtigkeit spenden.
  7. Erkennen und Respektieren von Vorlieben oder Ablehnungen ist für uns selbstverständlich und entspricht dem wertschätzenden Umgang.
  8. Unterstützung/Beratung/Austausch mit den Eltern im Tür- und Angelgespräch.
  9. Für neue Ideen und Anregungen, auch seitens der Eltern, sind wir stets offen.

 

 

Im Weidenkörbchen sind Kinder
zu Hause, wenn Sie nicht zu Hause sind

Tätigkeiten des Teams außerhalb der Gruppenzeit
  1. Pflegerische und hauswirtschaftliche Arbeiten
  2. Vorbereitung, Planung und Reflexion der Arbeit
  3. Elterngespräche, Elternabende und Elternbeiratssitzungen
  4. Teamgespräche wöchentlich
  5. Gemeinsame Feste und Ausflüge mit Eltern und Kindern
  6. Praktikantenanleitung
  7. Nach einer Fortbildungsveranstaltung werden alle Teammitglieder über die Inhalte informiert. Gleichzeitig wird bei Bedarf, ein Konzept entwickelt, wie dieses Wissen in den Gruppenalltag eingebaut werden kann.

Ausbildung, Fortbildungen/Zusatzausbildungen

Das Fachpersonal ist durch mehrjährige Ausbildung an Fachakademien und Fachschulen auf die Bildungs –und Erziehungsarbeit vorbereitet worden. Ab September wird das gesamte Personal an einer Weiterbildung mit Qualifikation zur Arbeit mit Kindern unter drei Jahren teilnehmen.

Krippenleitung:

      1. Management und Leitung von Kindertageseinrichtungen
      2. Qualifizierungskampagne für Fachkräfte in Kindertageseinrichtungen mit Kindern unter 3 Jahren
      3. Fachpädagogin für Kinder unter drei Jahren

Durch regelmäßige Fallbesprechungen, Einzel-, Gruppen- und Teamgespräche, Supervision, Beratungen, Einzel- und Teamfortbildungen sowie die Lektüre von Fachliteratur sichern wir die hohe Qualität unserer Arbeit.

Aufnahmekriterien

Aufgenommen werden Kinder im Alter von 0 bis 3 Jahren. Nach Möglichkeit können auch Kinder mit Behinderung integrativ betreut werden.

Die Kinder werden nach der Reihenfolge der Anmeldung aufgenommen. Abweichungen ergeben sich bei: 


  1. Aufnahmewunsch
  2. Kindern in sozialer Notlage (Scheidung, Todesfall, Fremdsprachigkeit)
  3. Zuzug
  4. Alleinerziehende, die berufstätig sind, außer sie leben in einer eheähnlichen Gemeinschaft
  5. Geschwisterkind besucht bereits die Einrichtung
  6. Alter

Stellt es sich heraus, dass ein Kind mit dem Besuch der Flohkiste überfordert ist, so kann es zurückgestellt werden (2 Monate Probezeit; wird bei Bedarf verlängert).

Grundsätzlich entscheidet die Leitung über die Aufnahme und Gruppeneinteilung der Kinder.
Kriterien dabei sind:

  1. Gruppenstärke
  2. Gruppenstruktur (Alter, Geschlecht, Sprache)

Anmeldeverfahren:

Die Anmeldung erfolgt schriftlich durch die Erziehungsberechtigten. Bitte rufen Sie vorher an und vereinbaren Sie einen Termin (Tel. 09142/2049196). Das zukünftige Krippenkind darf natürlich gerne mitkommen. Bei freien Kapazitäten kann eine Aufnahme zum nächsten Monat erfolgen. Gibt es keine freien Plätze, werden alle wichtigen Daten in der Vormerkung erfasst. Die Aufnahme kann in diesem Fall erst dann erfolgen, wenn es wieder freie Plätze gibt. Ist Ihr Kind der Krippe „entwachsen“, ermöglichen wir einen fließenden Übergang in eine Kindergartengruppe in den Kindergarten "Unter dem Regenbogen", dabei ist eine erneute Anmeldung erforderlich.


Schließzeiten:

Die Ferien- und Schließzeiten werden mit dem Träger und dem Elternbeirat abgesprochen und so früh wie möglich bekannt gegeben – im Regelfall schließt die Einrichtung cirka 25 Werktage im Jahr (meist 2 Wochen im August und 2 Wochen im Dezember).


Krankheits- und Fehlzeiten:

Die Kinder sollten uns regelmäßig besuchen. Falls ein Kind nicht kommen kann, teilen Sie uns dies bitte kurz mit. Ansteckende Krankheiten müssen sofort bekannt gegeben werden. Kranke und krankheitsverdächtige Kinder dürfen die Kinderkrippe im Interesse der gesunden Kinder nicht besuchen.


„Ein Schnupfen hockt auf der Terrasse,
auf das er sich ein Opfer fasse…“
(Christian Morgenstern)



Öffentlichkeitsarbeit

Die Vernetzung und Öffnung zum Gemeinwesen ist ein wesentlicher Teil unseres Konzeptes.

Wir halten Kontakt zum

  1. „Burgstall – Kindergarten“ und dem Kindergarten „Unter dem Regenbogen“ (beide in gleicher Trägerschaft)
  2. öffentlichen Ämtern, wie z.B. Jugendamt, Gesundheitsamt und Landratsamt.
  3. Kontakt zum Fachpersonal anderer Krippen (Dieses Netzwerk dient dem Informationsaustausch sowie der gegenseitigen Unterstützung und Hilfestellung
  4. Kinderärzten
  5. Frühförderstelle
  6. Fachberatung
  7. Stadt Treuchtlingen und dem Städtischen Kindergarten
  8. Fachakademien und Kinderpflegeschulen
  9. Tagesmüttern

Durch Spaziergänge in der näheren Umgebung und Besuche im Lebensmittelladen lernen die Kinder allmählich das Krippenumfeld kennen.

Unsere Kinderkrippe funktioniert nur optimal wenn alle konstruktiv zusammen arbeiten und jeder einen Blick auf das Ganze hat. In diesem Sinne freuen wir uns auf eine fruchtbare und lebendige, gemeinsame Zeit in der Flohkiste.



 

                                                                                                                        

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